Rückblick

Christel Arbini - Mein Werdegang

Geboren bin ich in Graach an der Mosel.

Zu meiner jetzigen Tätigkeit bin ich auf einigen Umwegen gekommen.

Die erste Ausbildung war eine Verwaltungslehre, sie ist eher aus der Not entstanden, nachdem ich nicht den Weinbaubetrieb meiner Eltern übernehmen wollte. Zu diesem Zeitpunkt war mein Wunsch Gymnastiklehrerin zu werden oder Medizin zu studieren.

Dass ich irgendwann beide Wünsche kombinieren könnte, in etwas anderer Form, war mir damals noch nicht bewusst.

Ich besuchte Computerkurse, Managment in der Verwaltung; merkte aber bald dass es nicht meine Lebensaufgabe war. Zudem ich auch bei längerem Sitzen unter heftigen Kopfschmerzen litt.

Nach einigen Untersuchungen stellte man fest dass ich einen Wirbelanbruch in der Halswirbelsäule gehabt hatte ( ich stürzte, einige Zeit zuvor, bei einem Rückwärtssalto vom Stufenbarren beim Schulsport und war bewusstlos. Damals erteilt mir der Arzt jedoch nur Schulsportverbot). Halskrausen, Medikamente und Spritzen halfen nicht.

Die erste Linderung spürte ich nach einer Fango/Massage und manualtherapeutischen Behandlung. Daraufhin erkundigte ich mich nach Schulen für Krankengymnastik und Massagen.

In Wittlich besuchte ich diese und lernte auch gleich am ersten Tag meinen Mann Mario kennen, welcher schon seit 30 Jahren mit mir zusammen in meiner Praxis arbeitet.

Nach meinem Klinikum in Köln arbeitete ich in Frankfurt in einer renomierten Sportpraxis und machte in dieser Zeit eine Weiterbildung zur Sportphsiotherapeutin. Dort fragte man mich ob ich die Amateure und Fohlenmannschaft der Offenbacher Kickers übernehmen wollte. Da zu dieser Zeit unser ältester Sohn geboren war und ich ihn nach Offenbach mitnehmen konnte, war dies eine optimale Lösung.

Während meiner Zeit in Offenbach absolvierte ich die Ausbildung zur Sportphysiotherapeutin des DOSB und übernahm die frisch gegründete Frauen-Fußball Nationalmannschaft im Januar 1983.

Mit dieser Mannschaft wurde ich 8 x Europa Meister, 2 x Weltmeister, 1 x Vize Weltmeister, 3 x holten wir die Bronzemedaille bei Olympischen Spielen.

Während der 30 jährigen Betreuung dieser Mannschaft machte ich die Ausbildung zur Shiatsu Therapeutin, wurde Manual Therapeutin , Reiki–Meisterin und TUINA (TCM) Therapeutin.

Außerdem habe ich Fortbildungen in der APM, Energetischer Osteopathie, besuchte eine zweijährige Hailpraktiker-Schule mit homöopathischer Grundausbildung.

Seit 18 Jahren werden die Bundesliga Schiedsrichter von mir mit sportlichen Programmen ( Stabilität, Mobilität, Stretching und mittlerweile YOGA) versorgt; ebenso betreue ich sie auch sportphsiotherapeutisch.

2006 war ich für den physiotherapeutischen Bereich aller FIFA Schiedsrichter während der WM in Deutschland zuständig.

Nachdem ich viele Jahre die Programme zur Stabilität, Mobilität und Stretching für die Mannschaft gemacht habe, bat mich eines Tages eine Freundin mit zum Yoga zu kommen.

Ich dachte immer das, dies nichts für mich wäre. Weit gefehlt, ich hatte eine ganz falsche Vorstellung davon.

Es hat mich in den letzten Jahren dermaßen begeistert, nicht zuletzt dadurch dass ich merkte, dass ich im Prinzip ja schon längst YOGA praktizierte, da die meisten Übungen aus YOGA Asanas bestehen; nur etwas anders ausgeführt.

Viele Dehnungen kannte ich aus der Shiatsu Praxis (Meridiandehnungen).

Also beschloss ich YOGA Lehrerin zu werden.

Jetzt ist mein Traum Wirklichkeit geworden!

Ich kann ganzheitlich ( mit der Auswahl meiner Aus- und Fortbildungen) behandeln und zusätzlich YOGA unterrichten bzw. in die Behandlung mit einfließen lassen!

Nach 30 Jahren ist in Halle Schluss

Christel Arbini beendet Ihr Engagement im DFB um sich nun komplett auf Ihre Praxis zu konzentrieren.

Den kompletten Artikel finden Sie auf dfb.de und im dfb-tv.